top of page
Start: Willkommen
Suche


Leichtes frösteln
Sonnenschein, viel Wind und ziemlich grosse Wellen trafen wir heute auf unserer Regattabahn an. Wir wärmten uns auf, realisierten das die Wellen ziemlich steil und aggressiv waren. Wir nahmen ein kurzes Bad, als wir einem anderen Boot ausweichen wollten. Bereits angenetzt warteten wir ziemlich lange, bis wir endlich starteten. Irgendwer hat mir mal erzählt, dass man im Militär sagt; Der Soldat hat bei antritt des Marsches leicht zu frösteln. Das war bei mir die letzten beid

Maja
2. März 20241 Min. Lesezeit


50/50
Ich weiss gar nicht, was ich heute schreiben soll. Wir haben gekämpft um jeden Meter, wir hatten in beiden Rennen die Chance ein Top zehn Ergebnis zu fahren. Der Wind auf dem Wasser zu lesen, war unglaublich schwierig, mal waren wir in der richtigen Ecke, mal nicht. Es wollte nicht hinhauen und wir sind in beiden Rennen leider im hinteren Teil gelandet. Die guten Punkte von heute nehmen wir mit für den morgigen letzten Finaltag vor dem Medalrace am Sonntag. Danke an Monik

Maja
1. März 20241 Min. Lesezeit


Erster Tag Finalseries
Unglaublich, was Sonnenstrahlen in der Temperatur ausmacht. Heute war es mindestens 10 Grad wärmer als gestern. Bei schönstem Wetter und eher leicht Wind Bedingungen segelten wir pünktlich zwei Rennen. Wer heute den Tracker verfolgt hat, hat wahrscheinlich ein paar graue Haare mehr. Im ersten Rennen ein super Start und wir segelten unter den ersten zehn Booten, wir holten auf und dennoch wurden wir kurz vor Schluss wieder von zwei Booten überholt. Mit dem 7. Rang sind wir t

Maja
29. Feb. 20241 Min. Lesezeit


Ingwertee
Ein Blick aus dem Fenster und etwas zerknirscht stellte ich fest, dass wir unsere Neoprenanzüge über Nacht draussen gelassen hatten und es bereits wieder regnete. Kurzerhand funktionierten wir das dritte Zimmer in unserer Wohnung in eine Sauna um und hängten die Kleider auf. Yves legte gute Musik auf, ich trank einen Kaffee und war total gehypte rauszufahren. Doch der Start wurde für eine halbe Stunde verschoben. Kurze Zeit, nachdem wir also die Fock gesetzt hatten, nahmen wi

Maja
28. Feb. 20242 Min. Lesezeit


Regen und Flaute
Lange lange ist es her, seit ich den letzten Blogeintrag geschrieben habe. Manche von euch haben bereits gedacht, dass der Blog nicht mehr existiert. Keine Sorge, die Regattaberichte werdet ihr wie gewohnt hier finden. Die letzte Regatta der Saison war die Weltmeisterschaft in Den Haag, die erste Regatta der Saison 2024 ist die Weltmeisterschaft in Palma de Mallorca, dazwischen lag ein langes Wintertraining in Lanzarote! Als wir heute Morgen von unserem wunderbaren Balkon auf

Maja
27. Feb. 20242 Min. Lesezeit


Geschafft!!!
Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Es fällt mir immer noch schwer zu realisieren, was wir soeben geschafft haben. Wir haben die Schweiz für die Olympischen Spiele in Paris 2024 qualifiziert!!!! Boa was für ein Tag, nach langen Stunden warten an Land, ging es am späten Nachmittag endlich aufs Wasser. Draussen erwartete uns mehr Wind als vorhergesagt und Strömung genau aus Entgegengesetzter Richtung. Wir wussten nur, dass wir ein Auge auf die Chinesen und die Briten hal

Maja
16. Aug. 20232 Min. Lesezeit


Eine Schreckenssekunde
Mit drei Rennen am Tag erleben wir viele verschiedene Situationen, sodass ich mich manchmal gar nicht mehr an alles erinnern kann. Man fragt sich immer, welche Kreuz war das nochmal? Mit einem fantastischen Start im ersten Rennen, hatten wir die Nase vorne. Die Strömung war heute genau gegen die Windrichtung und man musste ordentlich rückwärtsfahren, dass man hinter der Linie bleiben konnte. Oben an der Luv-Boje war ich etwas zu vorsichtig und zu ungeduldig uns einen freien P

Maja
15. Aug. 20232 Min. Lesezeit


Goldfleet
Bild: zweite Kreuz abgebrochenes Rennen Es war das erste Mal, dass wir beim rausfahren Strömung aus einer anderen Richtung hatten und zwar dem Wind entgegen gesetzt. Diese Situation erzeugte kleine spitzige Wellen und man hatte den Eindruck, dass es mehr Wind hatte als Toni auf den Messinstrumenten ablesen konnte. Bis zum Start hatte die Strömung beinahe 180 Grad gedreht und man würde meinen, dass der Strom kurzfristig nach lies, doch von dem Merkte man nicht. Toni mass immer

Maja
14. Aug. 20232 Min. Lesezeit


Ein erholsamer Schlaf - Dayoff
Die Freiheit keinen Wecker stellen zu müssen, bringt manchmal einen tieferen Schlaf mit sich. Um zehn vor sieben wurde ich, durch das Läuten der Türklingel, aus dem Schlaf gerissen. Das Hirn, völlig vernebelt versucht zu rekonstruieren, habe ich das nur geträumt, wer könnte das sein. Ich drehte mich um und schlief weiter. Beim Frühstück stellte sich dann heraus, dass meine Mitbewohnerin Anja das Läuten auch gehört hatte, das war also nicht nur eine Erfindung meines Gehirns. K

Maja
13. Aug. 20231 Min. Lesezeit


Grau in grau*
*Überschriftwunsch von Yves beim Frühstück Die Hafenmauer war kaum zu sehen, eingehüllt in Nebel, aus dem es leicht regnete. Es war schön, dass wir dem Wetterspektakel von drinnen zu schauen konnten. Wie laut Wettervorhersage angekündigt löste sich das Gebilde pünktlich um 11 Uhr auf und wir machten uns auf den Weg unser Boot für den Tag vorzubereiten. Draussen erwarteten uns zwischen 12 und 18kn Wind, der langsam auffrischte. Dazu eine grosse Welle und eine ordentliche Ström

Maja
12. Aug. 20232 Min. Lesezeit


Keine Wolke
Wir mussten früh aus den Federn, um pünktlich beim Start zu sein. Als der Wecker mich aus dem Schlaf holte, zeigte sich ein komplett blauer Himmel. Es war beeindruckend, dass man weit und breit keine Wolke finden konnte. Kurz vor dem Rausfahren, kam Toni zu mir und brachte mir ein grösseres Event-Bib, worüber ich sehr froh war. Die letzten Tage zwängte ich mich hinein und kriegte kaum Luft. Auf dem Weg zur Einwasserungsrampe wurden wir dann von Marius (dem Bruder von Yves) üb

Maja
11. Aug. 20232 Min. Lesezeit


Day 5 Weltmeisterschaft Israel, Sdot Yam
Bei perfekten Segelbedingungen segelten wir heute die letzten zwei Rennen der Weltmeisterschaft. Die Wellen nahmen mehr und mehr zu und bis zum letzten Vorwind konnten wir nochmal so richtig geil die Wellen hinunter surfen. Wir konnten die letzten Meter so richtig geniessen. Mit den Tagesrängen 10 und 18 beenden wir die Regatta auf dem enttäuschenden 23. Schlussrang. Nun heisst es durchatmen, morgen den Container laden und dann fliegen wir am Montag wieder zurück in die Schwe

Maja
28. Okt. 20221 Min. Lesezeit


Day 4 Weltmeisterschaft Israel, Sdot Yam
Die Weltmeisterschaft läuft für uns offensichtlich etwas anders, als wir uns das vorstellten. Deshalb haben wir gestern Abend den Reset Knopf gedrückt. Leider misst man Athleten meistens an den daraus resultierenden Zahlen und die waren auch heute durchzogen. Doch was ihr nicht seht, ausser ihr habt das Tracking und die Videoübertragung ausgiebig studiert, dass wir heute ein paar gute Leistungen zeigen konnten. Im ersten Rennen starteten wir mit einem grossen Leeraum, genügen

Maja
27. Okt. 20222 Min. Lesezeit


Day 3 Weltmeisterschaft Israel, Sdot Yam
Heute ist es uns leider nicht sehr gut gelaufen. Wiederum segelten wir heute bei 10-17kn Ostwind. Wir konzentrierten uns auf den Start und verteidigten eine Seite. Doch heute war der Wind mehr konstant in der Richtung als gestern. Im ersten Rennen hatten wir einen etwas besseren Start als gestern, dennoch mussten wir nach einer Weile eine neue Linie suchen und wendeten weg. Schnell fanden wir wieder den Rhythmus der Dreher und Böen, jedoch oben an der Luv-Boje kamen wir von r

Maja
26. Okt. 20222 Min. Lesezeit


Day 2 Weltmeisterschaft Israel, Sdot Yam
Heute war alles ein bisschen anders. Kurz vor 12 Uhr zog ein Gewitter über uns her. Wir flüchten in unser Haus und schauten dem Katzenwetter von drinnen zu. Nach unserem Mittagessen waren die Wolken vorüber und wir setzten die Fock. Pünktlich um 13 Uhr wurden wir aufs Wasser geschickt. Die gelbe Gruppe startete, der NNW-Wind nahm stetig ab, sodass die erste Kreuz sehr lange dauerte. Wir konnten noch knapp sehen, dass der Wind oben sehr stark rechts drehte. Die blaute Gruppe w

Maja
25. Okt. 20221 Min. Lesezeit


Day 1 Weltmeisterschaft Israel, Sdot Yam
Gestern eröffnete der Präsident von Israel höchst persönlich die Weltmeisterschaft. Es war ein herzlicher Empfang mit einem ausgezeichneten Willkommens-Buffet. Plötzlich klopfte uns eine etwas ältere Frau auf die Schulter und wollte im breitesten Berndeutsch wissen, von wo wir den sind. Es stellte sich heraus, dass Beatrice, mit dem süssen Enkel auf dem Arm, ursprünglich aus Thun stammt und heute nebenan im Kibbuz in der Kommune lebt. Heute Mittag segelten wir pünktlich um 12

Maja
24. Okt. 20221 Min. Lesezeit
bottom of page
