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Rechts und doch links


Letzten Donnerstag zügelten Yves und Toni unser Boot vom Pointe Rouge in den Olympiahafen und bereiteten alles für die Regatta vor. Dank der Unterstützung von den beiden konnte ich den Qualifier für Alinghi Red Bull Racing zu Ende segeln. Es ging Schlag auf Schlag und am Freitag war ich bereits wieder auf dem 470er zusammen mit Yves.


Lange haben wir auf diesen Moment gewartet und freuten uns sehr endlich aufs Wasser auszulaufen. Die Hafen Thermik schien stärker zu sein als der Wind auf unserer Regattabahn. Wir warteten eine Weile und verschoben uns mehr Richtung offenes Meer, da es dort etwas mehr Wind hatte.


Es fühlte sich an wie ein schlechter Start, doch die vier Boote auf unserer Lee Seite waren deutlich über der Linie und wurden als BFD klassiert. Dies bedeutete jedoch auch, dass wir mit diesen Booten vor uns klarkommen mussten. Der Wind war sehr drehig und böig, wir waren leider immer einen Schritt zu spät. Wir kämpften bis zum Schluss, jedoch reichte es nur für den 11. Rang.


Im zweiten Rennen verstanden wir schon etwas besser, wie der Wind funktionierte. Rechts sah es so aus, als hätte es mehr Wind, jedoch musste man eher links segeln, um die Böe um nach rechts zu fahren zuerst zu bekommen. Wir reihten uns in den ersten drei Booten ein. Es war ein andauernder Führungswechsel und es blieb bis zur letzten Lee-Bojen Rundung spannend. Wir beendeten das Rennen auf dem zweiten Rang.


Etwas ungewöhnlich, dass wir der letzte Halbwind auf Steuerboard segelten und wir so die Regeln an der Boje quasi umdrehen mussten. Dazu kam eine starke Strömung von rechts (wenn man gegen den Wind schaut), sodass es die Bojen Annäherung noch schwieriger machte.


Wir sind bereit für morgen!



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