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  • AutorenbildMaja

Ein langer Protest



Es dauerte eine Weile, bis sich der Wind draussen etablierte. Die Nacras starteten vor uns auf unserer Regattabahn. Gespannt beobachteten wir das Tracking um etwas mehr über die Regattabahn zu erfahren.


Doch dann wurde das Rennen abgebrochen und wir mussten weiterhin an Land warten. Mittlerweile beendeten die Ilcas ihre Rennen und wir wurden auf deren Regattabahn geschickt.


Der Wind drehte auf und wir segelten bei 12 bis 18kn. Leider mussten wir auch auf dem Wasser eine längere Zeit warten, da der Anker vom Startboot driftete. Als es so weit war, starteten wir ins erste Rennen. Es war voller Ereignisse. Zuerst ein guter T-Bone Crash auf Höhe unserer Wanten. Wir waren auf Steuerbord unterwegs und waren die glücklichen, da unserem Boot nichts passiert ist, ausser etwas Antirutsch an der Seite, welches abging. Das Schiff der Israelis sah etwas anders aus… Der Spitz war komplett aufgerissen, sodass sie das Rennen aufgeben mussten. Sie konnten es jedoch mit Tape zu kleben, sodass sie wenigstens das zweite Rennen noch segeln konnten.


An der Luv-Boje dann der nächste Vorfall, die Griechen wendeten in der Zone und wir mussten ausweichen. Wir protestierten später an Land mit der Jury als Zeuge. Es dauerte Ewigkeiten alles ganz genau geklärt wurde und Griechenland wurde disqualifiziert.


Es war schwer nach den vielen Vorfällen den Kopf bei den wesentlichen Dingen zu halten. Wir beendeten das Rennen auf dem 11. Rang.


Im zweiten Rennen lief es etwas besser, wir waren im Mittelfeld an der ersten Luv-Boje. Auf der zweiten Kreuz erwischten wir einige Dreher im richtigen Moment und konnten einige Boote überholen und uns an die vordersten Boote anhängen. Wir beendeten das Rennen auf dem sechsten Rang.


Zurzeit liegen wir auf Platz 8, jetzt heisst es erholen, damit wir morgen wieder angreifen können. Step by step.



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