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WM, Day 2, Morgen in Gelb

  • Autorenbild: Maja
    Maja
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit


Normalerweise schlafe ich mit einer Schlafmaske, doch heute Morgen ist sie mir irgendwie weggerutscht. Als ich die Augen aufschlug, war es schon Hell. Ich konnte es kaum glauben dass ich vor meinem Wecker aufgewacht bin. Heute startete der Tag um 6:30, es ging also früh los. Schon um 8:30 waren wir bereit um aufs Wasser zu fahren. Draussen ging es pünktlich los. Es hatte genügend Wind und wiederum viele Wolken mit Regen um uns rum. Heute brillierten wir mit guten Starts, welche uns die Taktik in den Rennen vereinfacherte.


Der Wind drehte wild hin und her. Manchmal mit Regen manchmal ohne. Teilweise wurde es sogar schwierig die Lufttonne zu sehen. Wir positionierten uns im ersten Drittel und konnten uns gut nach vorne segeln. Wir beendeten das Rennen auf einem soliden siebten Platz, womit uns der Einstieg in die Regatta gelungen ist.


Im zweiten Rennen konnten wir schon sehr früh die Führung übernehmen. Doch es stellte sich heraus dass es einfacher war mit dem Wind zu segeln als das Feld zu kontrollieren, dennoch schafften wir es die letzte Lufttonne als erstes Boot zu runden. Mit einem schönen Vorsprung segelten wir den letzten Vorwind, doch die heranbrausenden Böen brachten uns nur die hinteren Boote näher und uns nicht nach vorne. Es blieb uns nicht anderes übrig als zuzusehen wie wir überholt wurden. Wir beendeten das Rennen auf dem zweiten Platz.


In der ersten Hälfte vom letzten Rennen waren wir dann in der hinteren Hälfte des Felds anzutreffen. Dennoch konnten wir unsere Taktik umsetzen und uns von Böe zu Böe angeln. Wir blieben ruhig und geduldig und warteten auf unseren Moment. Es war ganz klar Streckbug auf die Boje und oben durften wir dann den Dreher in die andere Richtung wieder mit nehmen und schafften es im letzten Drittel der Kreuz uns unter die ersten fünf zu mischen. Wir verbrachten die meiste Zeit in diesem Rennen auf dem vierten Rang. Doch dann wurde auf der zweiten Kreuz die Boje verschoben, sprich das Rennen wurde verkürzt weil der Wind sehr stark abgenommen. Den ganzen Halbwind verbrachten wir dann damit zu besprechen, welches die nächste Boje sein wird. War es gelb oder doch pink? Die Japaner um uns rum entschieden sich für pink, wir für gelb. Die japaner halsten und halsten wieder zurück. Sie waren sich immer noch unsicher. Sie haben so lange gezögert bis wir sie überholt hatten. Wir konnten das Rennen für uns entscheiden, obwohl uns die Japaner etwas leid Taten.


Normalerweise schauen wir uns keine Resultate an weil es am Anfang noch keine entscheidende Rolle spielt, es geht nur um unsere beste Performance. Doch heute ist es wichtig ein kurzer Blick auf die Resultate zu werfen, damit wir morgen auch das gelbe Leadertrickot abholen können und keine extra Punkte kriegen (-;


Easy bleiben, es ist noch ein langer Weg vor uns, doch heute haben wir schon mal viel richtig gemacht. Wir bleiben dran.




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