WM, Day 4, Drunter und drüber
- Maja

- vor 1 Tag
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Tagwach um 6.30 und erst um 17 Uhr sind wir wieder in den Hafen zurückgekehrt, nach drei gesegelten Rennen. Dem entsprechend ist die Energie sehr tief und die Gedanken lassen sich nur sehr langsam sortieren.
Bei leichtem Wind starteten wir pünktlich um 9:30 ins erste Rennen. Mit unseren Starts haben wir uns heute das Leben schwer gemacht. Wir brauchten immer sehr lange bis wir freie Linien finden konnten und hatten mühe mit der Bootsgeschwindigkeit. Wir rundeten die erste Lufboje als letztes Boot, von da aus gab es leider nicht viel gut zu machen. Wir dachten schon, dass wir uns mit diesem Resultat begnügen müssen, doch dann kam die letzte Bojenrundung. Auf dem Vorwind nahm der Wind stetig ab und das Feld wurde zusammengeschoben. Dank zwei gut platzierten Halsen konnten wir uns die Innenposition von einer Gruppe an Booten sichern. Mit Abstand das beste Aufholmanöver des Tages, welches uns auf den zwanzigsten Rang brachte.
Der Wind schlief komplett ein und das Regattakomitee schickte uns wieder an Land, perfekt um eine Portion Pasta zu essen.
Gegen 14 Uhr wurden wir dann wieder aufs Wasser geschickt und starteten ins dritte Rennen. Nach einem weiteren schlechten Start waren wir im hinteren Teil des Feldes zu finden. Der Wind drehte massiv nach links und der Wind nahm stetig zu. Das Rennen wurde quasi zum Autobahnfahren wobei man sehr wenige Überholungsmöglichkeiten hatte. Der letzte Vorwind rettete uns regelrecht den Arsch, wir hatten eine freie Linie und waren superschnell und konnten zehn weitere Boote hinter uns bringen. Wir beendeten das Rennen auf dem vierzehnten Rang.
Ihr könnt raten, leider auch im letzten Rennen des Tages wollte der Start nicht so wie wir. Die meisten Boote waren sehr weit vorne an der Linie und die Strömung drückte von hinten. Daher waren wir sehr vorsichtig mit der Positionierung. In der zweiten Reihe wendeten wir sofort weg und wir konnten zum Glück eine freie Linie für uns finden. Wir rundeten die erste Lufboje unter den ersten zehn Booten. Wir waren vorne dabei und konnten Boot um Boot überholen. Der Wind nahm kontinuierlich ab und wir schafften es das Rennen auf dem fünften Platz zu beenden. Zu unserem Erstaunen schafften es nur 15 Boote durchs Ziel, weil danach die Zeitlimite überschritten wurde.
Es ist viel passiert heute und die Rangliste hat sich richtig durchmischt. Wir sind froh, dass wir den Tag überstanden haben und freuen uns, morgen noch einmal eine Angriffsmöglichkeit zu erhalten. Aber jetzt heißt es erst mal Batterien aufladen und uns erholen, denn morgen wird der Start bereits um 9 Uhr stattfinden, also Tagwach um 6 Uhr!




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