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Sailing Grand Slam: Day 5 - Mallorca

  • Autorenbild: Maja
    Maja
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit


Bereits früh wurden wir an den Strand gerufen, der Nordwind viel gerade in sich zusammen und alle Zeichen standen gut für thermischen Wind. Ausser die ganze Woche andauernde Nordströmung. Startverschiebung ging hoch und kurze Zeit später füllte der Nordwind wieder ein. Es wurde ungefähr eine Stunde gewartet, bis wir dann trotzdem bei Nordwind rausgeschickt wurden. Auf dem Wasser hatte es dann ordentlich Wind, aber der Wind viel wiederum langsam in sich zusammen und drehte konstant nach links Richtung Thermik.

 

Wir pokerten gut und änderten unsere Einstellungen am Boot nicht und es kam genau so, wie wir es erwartet hatten. Die Linie am Horizont mit Thermik kam näher und frischte ordentlich schnell auf. Wir starteten ins erste Rennen, waren eher im hinteren Teil mit dabei und konnten uns mit einem unglaublich guten Halbwind in die ersten zehn Boote kämpfen. Der Speed war gut, doch die Entscheidungen noch nicht immer ganz sattelfest. Wir schafften es das Rennen auf dem zehnten Rang zu beenden.

 

Im zweiten Rennen hatten wir einen guten Start, büssten aber langsam etwas an Distanz ein, zu den Booten, die im Luv von uns waren. Wir hatten einen massiven rechts Dreher und wollten unbedingt in die linkte Ecke, weil ich erwartete, dass der Wind wieder zurückdrehen würde. Die perfekte Linie fanden wir nicht und mussten uns hinten einreihen, wir kämpften konstant, doch es reichte nicht wieder nach vorne zu kommen.

 

Für uns ein eher Enttäuschender Tag, wir haben viel Gutes gemacht, aber trotzdem hat es nicht ganz nach vorne gereicht. Umso komischer ist es dann, wenn man an Land sieht, dass man dennoch zwei Plätze in der Gesammtrangliste gut gemacht hat. Wir beenden die Regatta auf dem 15. Platz und somit ist die Regatta für uns ohne Medalrace fertig.

 

Das Boot haben wir bereits wieder verpackt und sind bereit die Fähre nach Barcelona zu nehmen, um mal all unser Material seit letztem Oktober wieder in die Schweiz zu bringen. Für unser Auto wartet die Fahrzeugprüfung und wir dürfen unsere Sachen zusammen packen für die im August anstehende Weltmeisterschaft in Japan. In knapp zwei Wochen fahren wir an die nächste Regatta in Hyeres und werden danach den Container für Japan beladen.


 

 

 

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