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Fireball Schweizermeister 2026

  • Autorenbild: Maja
    Maja
  • 15. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Am Samstag starten wir langsam in den Tag, erster Start wurde auf 11 Uhr angesetzt. Dies ermöglichte uns unser Kraft/Ausdauer Programm zu erledigen. Ich setzte mich oben unter dem Dach vom Thunersee-Yachtclub aufs Rudergerät und genoss, neben hartem Einsatz, die unglaubliche Aussicht und morgentliche Stille auf dem Clubgelände. Vom Rudergerät, unter die Dusche und direkt zum Schiff, solch kurze Wege haben wir selten.


Wir warteten an Land auf die Thermik, sie kam spät, aber sie kam. Wir segelten drei Rennen und es wurde dementsprechend spät. Im ersten Rennen legten wir einen Bilderbuchstart hin, wir starteten als unterstes Boot beim Pinend und schafften es beim Start direkt vorne durch zu wenden. Zum Glück gibt es davon ein schönes Erinnerungsfoto. Findet ihr es? Das war der schönste Start/Ziel Sieg, den wir an dieser Regatta haben durften.


Der Wind war untypisch für die Thermik, dementsprechend waren wir überrascht, dass die Kanderdelta Seite so gut funktionierte, wir hatten einiges zu tun die Boote wieder hinter uns zu bringen, die es vor uns um die Luvboje schafften. Auf dem Halbwind hatte es leider noch einen ticken zu wenig Wind um das Boot im Gleiter zu halten. Wir wurden nach oben gepusht, wo wir nicht wirklich sein wollten und endeten in einem Stau um die Halbwind-Boje, oder genauer gesagt haben wir da in guter Gesellschaft geparkt. Der Wind kam wieder und der Stau löste sich auf, wir griffen an. Imre und Ruedi sind uns da durch die Lappen gegangen, wir haben es nicht mehr geschafft den Rückstand aufzuholen und beendeten das Rennen auf dem zweiten Rang, gratulation an die Beiden!

 

Beim vierten Anlauf, wollte der Wind dann nicht mehr und wir wurden nach Hause geschickt. Auf dem Rückweg verlohr Yves dann zum zweiten Mal die Pinnenverlängerung, scheint als hätten alle Altererscheinungen. Ich hab ja Yves schon von Anfang an vorgeschlagen die Opti Pinnenverlängerung zu montieren, aber er wollte partout nicht.

 

Am Sonntag ging es dann in aller früh weiter, gut für alle die auf dem Clubgelände übernachtet haben oder die die am Morgen Bett flüchtig sind. Für mich ein klarer Fall, so lange wie möglich zu schlafen. Ich stieg aus dem Bett, packte mein Frühstück ein, schwang mich aufs Fahrrad und setzte die Fock im Club. Während dem Briefing löffelte ich dann erstmal mein Frühstück. Nach kurzer Unsicherheit wurden wir dann aufs Wasser geschickt. Bei wunderschöner Morgenstimmung, strahlend blauem Himmel und einer leichten Brise, gab es dann für mich den Rest vom Frühstück. Ein Rennen wurde gestartet, doch dann wegen mangelndem Wind abgebrochen.

 

Nach langer Wartezeit an Land, wurden wir dann am Nachmittag mit wunderschönen Thermik belohnt, es reichte sogar manchmal zu rutschen auf Vorwind. Wir durften die zwei Rennen vom Sonntag für uns entscheiden. Die wunderbaren Bedingungen vor dieser atemberaubenden Kulisse haben wir in vollen Zügen genossen.

 

Somit sicherten wir uns den Schweizermeistertitel 2026 in der Fireballklasse. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den „Familienmitgliedern“ der Fireballklasse, vorallem denenn, die von weit her anreisten, für die wunderbare Zeit, die wir zusammen geniessen durften. Es sind genau die Momente die wir in Erinnerung halten werden, wenn wir in unserem Olympiaprojekt durch harte Zeiten gehen. Ein grosses Danke an die perfekte Organisation und an die Familie Müller für die gute Tituma (-;


 

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