EM Vilamoura: Day 5 - Over and out (-;
- Maja

- vor 2 Tagen
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Unter dem Moto „Time to shine“ und was anders zu machen, als gestern, habe ich mir heute morgen Glitzer ins Gesicht geschmiert und es hat funktioniert! Draussen auf dem Wasser war der Wind sehr leicht, wir segelten uns warm und beobachteten den Wind. Plötzlich drehte der Wind 30 Grad nach links, der Wind schien sich neu aus dieser Richtung zu etablieren.
Wir starteten ins erste Rennen, Yves sah eine grosse Böe, die sich uns langsam näherte. Etwa bei 20 Sekunden vor dem Start hatten wir plötzlich bis zu 15kn Wind. Wir passten möglichst viele Einstellungen an, um dem Wind gerecht zu werden. Nach einem guten Start, und zwei Wenden, konnten wir uns bei den vorderen Booten einreihen. Das Feld war super nah beieinander. Auf dem Vorwind spielten wir immer wieder unsere Stärke aus und wir schafften es das Rennen auf dem fünften Rang zu beenden
Nach dem Rennen zitterten meine Beine von der Anstrengung vom Pumpen, ich brauchte dringend Zucker, um das zweite Rennen noch durchzustehen. Wir passten den Trimm auf den neuen Wind an und starteten bereits ins nächste und letzte Rennen. Die Anweisungen von unserem Coach waren, ihr müsst natürlich gut segeln und auf drei spezifische Boote aufpassen. Wir hatten wieder wiederum einen guten Start und schlängelten uns durch’s Feld, dieses Mal waren wir noch mehr in der grossen Gruppe gefangen, sodass wir auf dem Vorwind erst einmal eine freie Linie suchen mussten. Wir kämpften und pumpten bis zum Schluss und schafften es das Rennen auf dem 11. Rang zu beenden.
Somit liegen wir auf dem 11. Schlussrang, am Medalrace vorbei, aber dennoch überglücklich mit dem Resultat und unserem starken Comeback! Somit haben wir auch die Nationalkaderkriterien für nächstes Jahr erfüllt. Wir sind überglücklich und haben auch ne Menge mitgenommen an dem wir arbeiten können.
Next stop Palma de Mallorca. Wir halten euch auf dem Laufenden.
Maja




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