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EM Vilamoura: Day 3 - Steinchen

  • Autorenbild: Maja
    Maja
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Der Start wurde etwas später angesetzt, da der Wind mit der wärmenden Sonne seinen Peak später erreichen würde. Es blieb uns also Zeit gemütlich einen Kaffee zu schlürfen und die Wettervorhersage ausgiebig zu studieren.

 

Im Hafen erwartete uns bereits die typische Vilamoura Hafenthermik, die Neulinge schnell in Stress versetzen kann. Meist ist die ziemlich viel stärker als der Wind, der uns jeweils draussen erwartet.

 

Auch heute wurden wir wieder ans Ende der Welt geschickt und mussten bis zur Regattabahn schleppen. Wir hatten also lange Zeit den Fahrstil von unserem Coach zu beobachten, der Trimm zwischen T-Shirt, Pullover und Jacke ist wohl da vorne nicht so einfach abzuschätzen.

 

Ein guter Start, jedoch ein bisschen zu spät in Pumpen eingestiegen, zwang uns dazu weg zu wenden. Wir fanden uns in einer super Linie auf Backbord wieder. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte ich leider noch nicht verstanden, dass der Wind den ganzen Tag etwas mehr rechts Drehen wird. Es war kein andauernder Dreher, nur der Durchschnitt drehte sich immer mehr nach rechts. Von einer guten Position hatte ich also die Erwartung mehr Boden auf die anderen Boote gut zu machen, doch leider ging mein Übermut nicht auf und wir reihten uns gaaaanz hinten ein. Im Nachhinein ärgert mich das sehr, da ist doch ein kleines Steinchen aus der Krone gefallen. Wir beendeten das Rennen auf dem 20ten Rang.

 

Es hiess Krone richten, analysieren was passiert ist und weiter geht’s. Ein brillianter Start, ich glaube die Startübungen zahlen sich langsam aus, und wir hatten die Möglichkeit nach wenigen Metern vor dem Feld durchzuwenden. Doch dann nach wenigen Meter ein erneuter Dreher und wir wendeten zurück, so verhielten wir uns die ganze Kreuz, wir waren immer synchron mit dem extrem drehenden Wind und der Wind kam wohlverstanden vom Meer, was uns sehr überraschte. Die Boote waren zu Beginn sehr eng beieinander, doch nach und nach viel ein Boot zurück und es gab wieder mehr Platz um uns herum. Wir rundeten die Boje in einer kleinen Gruppe, konnten uns jedoch ziemlich schnell auf dem vierten Platz vorkämpfen.

 

Letzte Kreuz und letzter Vorwind, nahm der Wind ab und die Welle von den Motorbooten wurde wahnsinnig eklig, sodass unser Bug nur noch stampfte und es war extrem schwierig überhaupt noch ein bisschen Geschwindigkeit im Boot zu halten. Ein weiteres Steinchen viel aus unserer Krone, weil wir zwei Boote hergeben mussten und dennoch das Rennen auf dem guten sechsten Rang beendeten.

 

Wir haben uns entschieden die Krone morgen zu Hause zu lassen, ich glaube wir Segeln deutlich besser ohne sie (-;

 

Wir freuen uns schon jetzt auf Morgen und die kommenden Rennen, die wir noch bestreiten dürfen.

Maja

 

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