EM Vilamoura: Day 1 - Solider Auftakt
- Maja

- vor 5 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Als wir heute morgen langsam aus unserem Bett krochen, schien uns die Sonne angenehm ins Gesicht. Wir Frühstückten ausgiebig und machten uns auf den Weg in den Hafen. Die Szene mag trügen, denn so sommerlich warm ist es nun mal nicht und man zieht sich besser etwas zu viel an, um draussen mit dem kalten Spritzwasser zu segeln. Wir schleppten aus dem Hafen und trauten unseren Augen nicht… Das Startschiff war so weit draussen, dass wir es fast nicht erkennen konnten. Wahrscheinlich um sicher zu gehen, dass man vom Land aus auch jaa nichts mitbekommt (-:
Pünktlich ging es los, wir hatten eine wunderbaren Start bei 9-11kn. Ich war froh, wurde meine Schulter auf der ersten Kreuz, noch ohne Freepumping, etwas geschont, wir rundeten die erste Luv-Boje als drittes Boot. Die erste Kreuz war so lange, dass es das Feld ziemlich auseinander zog. Wir beendeten das Rennen auf dem vierten Rang.
Im zweiten Rennen starteten wir gleich mit Freepumping, der Start war wiederum grandios, sodass uns jegliche Entscheidungen offen standen. Wir rundeten die erste Boje unter den ersten zehn Booten. Entschieden uns für das bevorzugte Gate und konnten uns als viertes Schiff einreihen. Auf dem Vorwind mussten wir leider einen Platz hergeben und beendeten das Rennen auf dem 5ten Platz.
Der Wind frischte unmittelbar auf. Es hiess also schnell die Kleidung wechseln, umtrimmen und einsegeln. Es blieb uns kaum Zeit uns auf den letzten Start vorzubereiten. Leider konnten wir nicht an die Qualität der vorangehenden Starts anschliessen und mussten uns eine freie Linie erkämpfen. Es war ein total anderes Rennen und auch der Himmel hatte sich dramatisch grau verändert und die gefühlte Temperatur viel drastisch in den Keller. Wir segelten konstant unter den ersten zehn Booten und konnten es auch auf diesem Rang beenden.
Leicht frösteln erreichten wir den Hafen und es war leider keine gutes Zeichen für unsere Schweizer Kollegen, dass sie vor uns an Land waren. Sie erlitten leider einen Materialschaden. Wir eierten auch nicht mehr lange im Hafen rum und machten uns auf den Weg uns Zuhause aufzuwärmen.
Ich war konzentriert, auf die gute Pose fürs Foto konnte ich leider nicht achten (-;
Maja







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