Sailing Grand Slam: Mallorca - Day 1
- Maja

- 30. März
- 2 Min. Lesezeit

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Heute morgen auf dem Strand, haben wir in aller Ruhe unser Boot vorbereitet, als plötzlich ganz unschuldig Marius, der Bruder von Yves, daher kam. Was für eine schöne Überraschung, dass hat uns riesig gefreut!
Draussen auf dem Wasser war es eisig kalt und es hatte deutlich weniger Wind als erwartet. Der Wind drehte willkürlich hin und her, wir warteten ersteinmal, bis sich der Wind etwas stabilisiert hatte. Wir starteten ins erste Rennen, waren im Mittelfeld dabei, doch die Dreher waren so lokal und unberechenbar, sodass wir auch ohne Kursänderung wenden konnten.
Wir vereltzen eine Regel, entlasteten uns und verlohren den Anschluss zum Feld. Naja, da war gar nichts mehr zu holen, wir hatten beinahe in eine Flaute parkiert. Ich glaube wir haben es dass erste Mal geschafft hinter dem ersten der zweiten Gruppe durchs Ziel zu fahren… naja, ihr könnt euch denken, wie schlecht die Zahl auf dem Papier aussieht.
Schwamm drüber und das warten auf eine stabile Windrichtung ging weiter. Der Wind drehte von Nord auf West und wir starteten ins zweite Rennen. Ich würde hier jetzt gerne schreiben, wir haben aus unseren Fehlern gelernt… doch die Bedingungen waren so unterschiedlich, dass es ein komplett neues Rennen war. Nach einem soliden Start hatten wir die Nase vorn, der Wind war leicht und es braucht Nerven auf dem Vorwind. Mit einigen guten Drehern überholten wir noch ein paar Boote und beendeten das Rennen auf dem achten Rang.
So was hab ich noch nie erlebt, wieder wurde gewartet und der Wind drehte auf Süd und kam plötzlich mit 16kn daher, der Wind wirkte sogar in der Richtung sehr stabil. Also nach zwei Rennen ohne Pumpen, ging es nun plötzlich richtig ab. Wieder ein neues Rennen, beidem man nichts vom vorherigen mitnehmen konnte. Wir hatten eine guten Start, konnten jedoch unsere Linie nicht lange halten und mussten ettliche Boote hinten durch kreuzen. Plötzlich boom ein heftiger rechts dreher, wir wendeten und waren bereits vorne im Feld, dann wieder boom ein heftiger links dreher und wir führten das Feld an. Der Wind war also alles andere als stabil. Wir verpassten den letzten Dreher kurz vor der Boje, reihten uns dennoch bei den ersten fünf Booten ein. Wir schafften es uns wieder auf den dritten Platz vorzukämpfen.
Morgen geht es weiter mit zwei Rennen, bevor das Feld in Gold und Silber Gruppe unterteilt wird. Ihr hört von uns




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