Sailing Grand Slam: Day 3 - Mallorca
- Maja

- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Ullaaa laa was für ein Tag! Wir zogen den Neopren an, setzten die Segel und draussen sah der Wind ziemlich gemütlich aus. Kaum draussen, frischte der Wind immer mehr auf. Wir entschieden uns ohne Spinnaker an den Start zu fahren, es ging auch ohne, ordentlich ab! Unten angekommen hatten wir zwischen 20 und 25 kn Wind.
Starten war heute leider nicht so unsere Angelegenheit, wir mussten uns ziemlich bald frei segeln. Doch wir waren unterwegs in die richtige Ecke und hatten einen guten Bootsspeed. Wir schafften es die erste Luv-Boje unter den ersten fünf Booten zur runden. Auf dem Vorwind war es eine echte Herausforderung mit dem 470er zwischen den grossen und kurzen Wellen durch zu segeln, ohne vorne einzustechen. Wir konnten unseren Platz verteidigen.
Im zweiten Rennen liess der Wind leicht nach, der Wind war immernoch stärker auf der rechten Kursseite, doch der Wind drehte links. Leider rundeten wir die erste Luv Boje als zweitletztes Boot und wir starteten unsere Aufholjagdt. Bereits auf dem Halbwind schlossen wir auf das grosse Mittelfeld auf, da wir unseren Spi früher setzten. Auf dem Vorwind dann gleich in die Halse eingeleitet und in den Fireball Modus gewechselt. Wir sind mit Spi und Trapez den Kurs runter geheizt! Wir waren plötzlich wieder bei den ersten zehn Booten und schafften es einen elften Rang nach Hause zu bringen. Es hat nicht viel gefehlt noch ein paar Plätze weiter vorne zu sein.
Letztes Rennen, hatte ich leider nicht die richtige Startzeit, keine Ahnung, wie das passieren konnte, es war also wiederum ein unglaublicher fight ins Mittelfeld aufzuschliessen. Mittlerweile hatte der Wind so stark abgenommen, dass wir sogar ohne Freepumping Flagge segelten. Der Wind drehte immer mehr hin und her, es wurde unglaublich bööig, sodass sich das ganze Feld an der letzten Leeboje traf… Wir leider ganz aussen und es hat nur eine Haaresbreite gefehlt das Rennen auf dem achten Rang zu beenden und es wurde dann der 19. Rang daraus. Solche Situationen gibt es selten, doch wir nehmen es mit Humor, das nächste Mal werden wir das Quantchen Glück haben.
Nun sind wir ziemlich durch geröstet, haben ganz viele klatschende Affen im Kopf und sind froh, wenn es dann endlich Richtung Bett geht.




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