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Sailing Grand Slam: Day 3 - Hyères

  • Autorenbild: Maja
    Maja
  • 22. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Was für ein eher unerwarteter Tag! Wie jeden Morgen fuhren wir mit unseren Fahrrädern in den Hafen, deckten unser Boot ab, setzten die Fock und zogen uns um. Doch die D Flagge kam und kam nicht. Das Regattakomittee verschob, zu unserem Erstaunen, um eine Stunde.

 

Mist, hab den ersten Abschnitt geschrieben und bin kurz duschen gegangen und jetzt sind die klatschenden Affen in meinem Kopf immer mehr geworden, ich hoffe ich krieg den heutigen Tag nach zusmmen….

 

Etwa zwei Stunden später wurden wir dann aufs Wasser geschickt, draussen hatte es scheinbar zu Beginn zu viel Wind. Wir entschieden uns für eine neue Abschleppvariante. Fock einrollen, Yves aufs Motorboot und ich alleine auf dem 470er… Wir habens probiert und es hat leider nicht funktioniert. Wir kämpften mit dem Grosssegel, welches sich während der Fahrt ausrollte, mit der Fock, die plötzlich doch anfing zu flattern. Wir setzten dann doch das Grosssegel und segelten die letzten Meter bis zur Regattabahn.

 

Es hatte ordentlich Wind und Welle, laut unserem Coach jedoch nur 16 bis 18kn… Es hat sich definitv nach mehr angefühlt. Wir waren gut dabei an der ersten Luv-Boje. Hatten einen heissen Vorwind, wo wir uns ein paar Mal vor der Kenterung retteten und beendeten das Rennen auf dem guten sechsten Rang.

 

Im zweiten Rennen wollte es dann leider nicht so, wir segelten zwar mit den Drehern, aber verlohren trotzdem an Metern, wir mussten uns mit einem 13. Rang begnügen. Doch zum Schluss konnten wir nochmals aufdrehen und der Wind auch 20-24kn und ersegelten wiederum einen sechsten Rang.

 

Für diese Bedingungen sind wir richtig gut gesegelt. Vorallem auch, weil das raus Schleppen/Segeln für mich sehr nervenaufreibend war und ich mich fragte, ob ich mich überhaupt wieder in einen anständigen Rennmodus bringen kann. Vielleicht hatte ich auch genau das gebraucht!

 

Auf dem Wasser gab es ein paar brenzlige Situationen, wir sind froh, dass Schiff und Besatzung heile an Land angekommen sind. Ich denke vorallem die riesen Welle hat alles sehr wackelig aussehen lassen. Eine Niete ist abgebrochen, aber zum Glück von einem belanglosen Gummizug.

 

Müde fallen wir in unser Bettchen und werden gut schlafen (-; Ich hoffe das alles hier ergiebt irgendwie einen Sinn und sonst kurz gesagt, es war aufregend, ermüdend und wir sind super happy.



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